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3,3 Millionen teures Gebäude eingeweiht - Investor Ralph Dommermuth: Es ist Zeit, mit dem Bau des FOC zu beginnen
Der ICE-Park in Montabaur wächst zusehends. Drei Bürogebäude stehen, das vierte ist im Bau. Jetzt wurde ein Parkhaus mit 400 Plätzen eingeweiht. Es soll zumindest teilweise die Parkplatzsituation entschärfen.
Einweihung nach nur sechs Monaten Bauzeit für das Parkhaus am ICE-Bahnhof Montabaur (von links): Investor Ralph Dommermuth, Sket-Geschäftsführer Rainer Dommermuth, Edmund Schaaf (VG-Bürgermeister), Klaus Mies (Stadtbürgermeister), Prof. Jürgen Hiller (Leitender Ministerialdirigent) und Ex-Bürgermeister Paul Possel-Dölken. Foto: Kurt Frank
MONTABAUR. 3,3 Millionen Euro hat es gekostet, in nur sechs Monaten war es fertig: 400 Stellflächen bietet das Parkhaus im ICE-Park Montabaur auf der westlichen Seite neben den bereits bestehenden drei Bürogebäuden. Investor Ralph Dommermuth (45) nahm zusammen mit Politikern die Einweihung vor: "Wenn im Frühjahr 2010 das vierte Bürogebäude fertig ist, werden insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert sein und mehr als 1000 Menschen am ICE-Bahnhof arbeiten." Dommermuth kündigte an, zwei weitere Parkhäuser zu errichten.
Derzeit gibt es am Bahnhof etwa 1100 kostenlose Parkplätze sowie eine Tiefgarage mit 150 Plätzen. Der Kreis beabsichtigt, weitere 450 Plätze anzulegen. Das Parkhaus soll vornehmlich von den im ICE-Park arbeitenden Firmenmitarbeitern genutzt werden.
Ohne Umschweife sprach Dommermuth die nächste Entwicklungsstufe an: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, mit dem Bau des Factory-Outlet-Centers zu beginnen." Es komme darauf an, die Klagen abzuwehren, Montabaur habe die besseren Argumente. Zusammen mit dem Partner Stable International aus Holland - die Direktoren waren unter den Gästen der Parkhauseinweihung - wolle man 50 Millionen Euro investieren und circa 300 Arbeitsplätze schaffen. Die Direktoren Willem Veldhuizen und Kees Woltering vom FOC-Betreiber Stable International betonten gegenüber der WZ: "Es gibt keine guten wirtschaftlichen Argumente, um das FOC hier zu verhindern." Dommermuth: "Es ist unser Ziel, die Erfolgsgeschichte des ersten deutschen FOC von Zweibrücken fortzusetzen. Jedes Jahr kommen fast zwei Millionen Besucher nach Zweibrücken." Das FOC, so Dommermuth abschließend, werde Montabaur um eine Attraktion bereichern, die "künftig im gleichen Atemzug mit unserem schönen Schloss genannt werden wird".
Verantwortlich für den Parkhausbau ist die Montabaurer Firma Sket (Gesellschaft für Immobilienmanagement mbh), die bereits für sämtliche Projekte im ICE-Park verantwortlich zeichnet. Sket-Geschäftsführer Rainer Dommermuth beschrieb kurz das 16 Meter hohe Gebäude mit seinen zwölf Halbebenen. Landrat Peter Paul Weinert lobte die "D-Initiative" des Investors: "Sie haben das Risiko in die Hand genommen. Was noch kommen wird, wird auch sicherlich ein Erfolg werden." Leitender Ministerialdirigent Prof. Jürgen Hiller überbrachte für den verhinderten Innenminister die besten Wünsche. Dank an den Investor gab es auch von den Bürgermeistern Edmund Schaaf und Klaus Mies. "Es ist ein mühsames Projekt, das Spaß macht", sagte Schaaf. Man werde auch Künftiges zielorientiert hinbekommen. Mies erklärte: "Vieles wurde bewegt, lassen Sie uns entsprechend weitergehen." (kf)
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Download als PDF | Westerwälder Zeitung vom 20.05.2009, Seite 11. |
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