| Ein Impulsgeber für die gesamte Region |
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| Dienstag, den 17. Juni 2008 um 01:00 Uhr |
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Kreistagsfraktionen begrüßen die Entwicklung
Hans-Jürgen Heene (SPD): "Keine Frage, dass gerade wir die damaligen Ängste der Menschen ernst genommen haben. Wichtig und entscheidend war, dass diesen Bedenken überwiegend im Genehmigungsverfahren abgeholfen werden konnte. Räume brauchen Magnete, Leuchttürme, um eine positive Entwicklung aufzuzeigen. Wir Westerwälder haben Leuchttürme, ein ganz entscheidender ist der ICE-Bahnhof. Eine Verzahnung des ICE-Bahnhofs mit Tourismus und Kultur unter dem Stichwort ,Westerwald erleben' ist sicherlich eine der Chancen, Potenziale abzurufen. Wir sind sicher, dass es weitere Möglichkeiten gibt, den Gesamtraum Westerwald stärker einzubinden. Voraussetzung dafür ist, die Lebensadern des Westerwaldes, die Straßen, auszubauen und den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen, um eine optimale Erreichbarkeit zu schaffen." Klaus Müller (FWG): "Wir sollten uns alle gemeinsam über das Erreichte freuen, aber uns nicht darauf ausruhen. Auch wir sehen dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich einer Erweiterung, ich betone, des kostenlosen Parkplatzangebotes für die Bahnkunden. Der Erhalt der kostenfreien Parkplätze ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere Nutzung der ICE-Verbindungen." Klaus Koch (FDP): "Der ursprünglich geplante ICE-Halt in Montabaur ist zum Bahnhof für die ganze Region Mittelrhein-Westerwald geworden. Viele Menschen sind insbesondere in die Verbandsgemeinde Montabaur gezogen, weil sie die hervorragende Verbindung zu ihrem Arbeitsplatz in den Ballungszentren mit der hohen Wohnqualität im Westerwald verbinden konnten." Dr. Annelie Scharfenstein (Bündnis90/Die Grünen): "Das Gebiet um den ICE-Bahnhof Montabaur stellt einen eindeutig positiven Wirtschaftsfaktor dar. Damit in puncto Mobilität die Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung nicht zugunsten des Zu- und Abflusses aus der großen, weiten Welt vernachlässigt werden, halte ich die Überlegung für statthaft, dass auch ein Vertreter des ,Einflugknotens Montabaur' in der Lärmschutzkommission mitarbeitet. Denn zehn Prozent der Flugbewegungen von und nach Frankfurt werden über Montabaur geleitet." (jgm) |