| ICE-Bahnhof: Motor für wirtschaftliche Entwicklung |
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| Mittwoch, den 09. April 2008 um 01:00 Uhr |
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CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über aktuellen Stand der Planungen von Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur MONTABAUR. Umfangreiche Planungsarbeiten und ein großes Investitionsvolumen sind zur Entwicklung des Umfeldes am ICE-Bahnhof in Montabaur notwendig. In einer Fraktionssitzung gab Bürgermeister Edmund Schaaf den CDU-Kreistagsmitgliedern sowie dem CDU-Kreisvorsitzenden Achim Schwickert einen aktuellen Stand der Planungen von Stadt und Verbandsgemeinde (VG) am ICE-Park Montabaur.
Schaaf betonte, dass Stadt und VG Montabaur mit vielfältigen Aktivitäten den Standortvorteil für die Menschen in der Region nutzen wollen. Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung wurden seit 1993 Konzepte zur Nutzung der Flächen zwischen dem ICE-Bahnhof und dem früheren Bahnhof entwickelt. Seit 2002 ist auch die Verbandsgemeindeverwaltung verstärkt in das Projektmanagement eingestiegen. So sind laut Schaaf im ICE-Park zwischenzeitlich mehr als 600 Arbeitsplätze in mehr als 30 Unternehmen entstanden. Zurzeit sind dort demnach bereits 9000 Quadratmeter Büroflächen geschaffen worden.
Für die 30 Hektar große Entwicklungsfläche seien öffentliche Investitionen in einem Umfang von 35 Millionen Euro vorgesehen. In etwa gleicher Höhe werden private Investitionen erwartet. Mit der Fahrgastentwicklung am ICE-Bahnhof sind Bahn und Kommune sehr zufrieden. Die positive Entwicklung des Fahrgastaufkommens bereitet jedoch zusehends Probleme beim Parkraum, hier sollen in Kürze Gespräche mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises geführt werden. Bewährt habe sich die Anschubfinanzierung bei den Ladenprojekten im ICE-Bahnhof. Edmund Schaaf dankte in diesem Zusammenhang der CDU-Kreistagsfraktion für die bisherige Unterstützung durch den Kreis. Die Ansiedlung von größeren Unternehmen sei dabei nicht nur auf das Stadtgebiet beschränkt, so sei es gelungen, in der Ortsgemeinde Heiligenroth Firmen anzusiedeln, für die der ICE-Bahnhof und die Nähe zur Autobahn die maßgeblichen Gründe für die Standortwahl waren. Gleiche positive Effekte sieht Bürgermeister Michael Ortseifen auch für die Verbandsgemeinde Wirges.
Kreistagsmitglied Dr. Andreas Nick sprach die Anbindung des Bahnhofsbereiches an die Montabaurer Innenstadt an. Die Verbindung zu den bestehenden Geschäften und Unternehmen sei ein wichtiger Gesichtspunkt, um eine noch breitere Angebots-palette zu erhalten. Schaaf verwies dabei auf die Anstrengungen der Stadt, auch mit optischen Elementen eine Attraktivitätssteigerung zu erreichen. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Krempel erinnerte abschließend daran, dass die CDU-Kreistagsfraktion bereits seit Beginn der ICE-Planungen "vorne im Zug gesessen habe, während andere im Bremserhäuschen saßen." Der CDU sei schon damals bewusst gewesen, dass der ICE-Bahnhof als Chance und Motor für die gesamte Region genutzt werden könne.
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