| Die Wirtschaft zum Dialog eingeladen |
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| Donnerstag, den 22. November 2007 um 02:00 Uhr |
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Verbandsgemeinde Montabaur veranstaltete viertes Unternehmergespräch
Umrahmt von Gitarrenklängen und aufgelockert von einer kleinen Theatereinlage lud die Verbandsgemeinde Montabaur die Unternehmer aus der Region zum Dialog. Die Resonanz zeigt: Die Unternehmergespräche haben sich etabliert. MONTABAUR. Auf ihrer Reise durch die Verbandsgemeinde Montabaur machte die vierte Auflage der Unternehmergespräche im BMW-Autohaus Weissenfels Station. Auf Einladung der Verbandsgemeinde um Bürgermeister Edmund Schaaf trafen sich die Unternehmer aus der Region zum Dialog. Mit Hans-Joachim Metternich von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) konnten die Veranstalter zudem einen hochkarätigen Referenten präsentieren. "Ich bin gerne nach Montabaur gekommen, um die Unternehmer auf unsere Angebote aufmerksam zu machen", sagte Metternich in seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung. Zudem kehrte Metternich quasi in seine Heimatstadt zurück. "Mein Vater stammt aus Montabaur", sagte der Finanzexperte, dessen Familie gleich neben dem Autohaus Weissenfels einst ein kleines Haus besaß. "Mein Onkel hat das Haus im Jahr 1965 an Albert Leo Weissenfels verkauft. Ich war davon damals wenig begeistert, hätte das Haus gerne behalten." Albert Leo Weissenfels gründete einst das Autohaus Weissenfels, welches mittlerweile von seinen Stiefsöhnen Robert und Peter Potthoff geführt wird.
In seinem Fachvortrag stellte Metternich mit der Ausbildungsplatzförderung, dem Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm, dem neuen Mittelstands-Förderungsprogramm und dem Bereich Unter-nehmensnachfolge/Existenz-gründung vier Themen vor, in denen die ISB den Unternehmern als wichtiger Partner dienen kann. Auch der Finanzexperte unterstrich dabei die Wichtigkeit des Dialoges. "Deshalb kommen wir auch gerne zu solchen Veranstaltungen, um uns vor Ort ein Bild von den Unternehmen machen zu können."
Auch Joachim Hörster, Mitglied des Bundestages, suchte beim Besuch in seinem Wahlkreis Montabaur das Gespräch mit der Wirtschaft. "Für mich ist dieser Abend eine Gelegenheit, in einer lockeren und ungezwungenen Atmosphäre mit den Unternehmern zu reden. Denn zwischen dem, was Sachverständigenräte reden und den praktischen Erfahrungen der Unternehmer ist natürlich ein deutlicher Unterschied."
Dass sich die Unternehmergespräche etabliert haben, zeigt die gute Resonanz auf der Veranstaltung. "Wir stellen fest, es kommen jedes Jahr weitere Unternehmer hinzu", freute sich Bürgermeister Schaaf. Und auch die Tatsache, dass die Gespräche mittlerweile an wechselnden Veranstaltungsorten stattfinden, kommt gut an. "Wir sind stolz, in diesem Jahr die Unternehmer in unserem Haus begrüßen zu dürfen", sagte Robert Potthoff vom Autohaus Weissenfels. "Der Dialog mit den Unternehmern aus der Region ist immens wichtig. Zum Teil sind dies natürlich auch Kunden von mir, auf der anderen Seite besteht hier einfach die Gelegenheit, Dinge gemeinsam zu entwickeln und nach vorne zu bringen."
Montabaurs Bürgermeister Edmund Schaaf erinnert sich noch genau an die Initialzündung für die Unternehmergespräche. "Wir haben vor Jahren mal die Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Alter Galgen an einen Tisch geholt, als es um die Beschilderung des Gebietes ging. Dabei kam heraus, dass sie fast Haus an Haus wohnen, sich aber dennoch nicht kennen." Seither bieten die Unternehmergespräche eine Plattform für den Dialog in der "kleinsten Metropole der Welt in der größten Verbandsgemeinde der Welt", wie Schaaf mit einem Augenzwinkern "seine" Verbandsgemeinde umschrieb. Vor kurzem hatte eine deutsche Wochenzeitung Montabaur zur "kleinsten Metropole der Welt" gekürt. Kulturell umrahmt wurden die Unternehmergespräche vom Gitarren-Ensemble des Landesmusikgymnasiums in Montabaur mit Stefan Gymsa, Simon Zühlke und Kiryl Batvinyer. Dazu sorgte das Amateurtheater "Die Oase" mit "Montabaur-Er-Fahrungen", aufgeführt von Michael Musil, Dieter Krock und Gabi Wieland, für gute Unterhaltung. Tom Neumann
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