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ICE-Park Montabaur
Die Feuertaufe bestanden PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. Juni 2007 um 02:00 Uhr
Montabaur. Die erste Messe „Connection Montabaur“ hat ihre Feuerttaufe mit einigen Weh-Wehchen bestanden und die drei Organisatoren, die von vielen Stellen für ihren Mut Lob bekamen, kommen aller Voraussicht nach mit einem „blauen Auge“ davon. „Wenn wir ,null auf null‘ aus der Geschichte heraus kommen, sind wir froh“, erzählt am zweiten Tag der „Connection“ Joachim Neuroth (Neuroth Messemarketing Montabaur), der gemeinsam mit Stephan Szasz (SZ Sound Veranstaltungstechnik Welschneudorf) und Alexandra Marx (Smiling Events Montabaur) für Entwicklung, Planung und Durchführung der erstmals durchgeführten Messe „Connection“ in Montabaur stehen.

Dabei handeln sie gegen den Trend, der weg von den kleinen, regionalen Messen hin zu den großen Messezentren geht. „Wir sehen die Zukunft der kleinen Messen positiv, verbreitet Joachim Neuroth positive Stimmung. So soll aller Voraussicht nach in 2009 wieder eine Messe „Connection“ in Montabaur stattfinden. Über einen Standort müssen sich dann Organisatoren und Vertreter der Stadt Gedanken machen. Wie schon die Nassauische Neue Presse berichtete wird das Gelände der „Connection-Messe“ für Bauplätze genutzt und mit dem neuen Auviertel eine Verbindung vom ICE-Bahnhof zur Innenstadt geschaffen.

Doch dies ist, wie auch die zweite Messe, Zukunftsmusik. Die derzeitige „Musik“ spielte am zweiten Tag gemeinsam mit dem Schirmherrn der „Connection-Messe“, dem rheinland-pfälzischen Minister des Innern und für Sport und stellvertretenden Ministerpräsident, Karl Peter Bruch. Er ließ es sich es sich nicht nehmen, als erster Gast am zweiten Tag das Messegelände zu betreten. Er zeigte sich nach der Begrüßung durch die Messe-Organisatoren und Stadtbürgermeister Klaus Mies und Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf beeindruckt vom Mut der Organisatoren, solch ein Projekt auf die Beine zu stellen.

Einen Rundgang über das Messegelände nutzten Edmund Schaaf und Klaus Mies, um den hohen Gast auf die einzigartige Chance des Standortes Montabaur mit seinem ICE-Bahnhof, seinen Verkehrsanbindungen und seiner Infrastruktur hinzuweisen. Das von Edmund Schaaf und Klaus Mies Angaben kamen, die klar belegbar sind, konnte Karl Peter Bruch bei seinem Rundgang an den Messeständen erfahren, wo die heimischen Firmen nicht nur sehr stark vertreten waren und sich ohne „Wenn und Aber“ für den Standort Montabaur ausgesprochen haben.

Musik wurde auch noch aktiv gemacht. Mit Josh Kochhann wurde ein SWR3-Moderator der Spitzenklasse präsentiert, der auf der Freibühne des Messegeländes die Fans so richtig in Stimmung brachte. Fans und Stimmung sind dann für die Organisatoren zwei Schlagworte, die sie in die Planungen für die Connection 2009 einbinden müssen. Nichts gegen ein breites Angebot an Informationen, das an den drei Messetagen reichlich vorhanden war. Hier konnten die Besucher einiges über Ausbildung, Karriere, Beruf, Gesundheit, Bauen und Wohnen, erfahren. Hier kam man den vielen Messehändlern entgegen, die versuchten mit ihrem großen Angebot die riesigen Messehallen zu füllen. Was fehlte war die Stimmung. Stimmung, die den Besuchern Laune machte, länger zu bleiben. Es muss nicht unbedingt ein Clown sein, der planlos durch die Reihen der Besucher zieht und „gute Laune“ verbreitet. Es sollte vielmehr das Angebot an lockerer Unterhaltung für junge wie ältere Besucher eingebunden werden, dass den Bummel durch die vielen Hallen zu einem Vergnügen werden lässt. (kdh)

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