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ICE-Park Montabaur
Connection nimmt Form an PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. April 2007 um 02:00 Uhr
Vorbereitungen für neue Messe in Montabaur laufen auf Hochtouren - WZ sprach mit den Machern

Am 15. Juni eröffnet die Connection Montabaur ihre Tore. Die Vorbereitungen für die dreitägige Wirtschafts- und Verbrauchermesse, die erstmalig in der Westerwälder Kreisstadt stattfindet, laufen auf Hochtouren. Die WZ sprach mit den Machern der Connection über das Konzept, den Veranstaltungsort Aubachviertel und über das Rahmenprogramm.

MONTABAUR. Alexandra Marx (Smiling Events, Montabaur), Joachim Neuroth (Neuroth Messemarketing, Montabaur) sowie Stephan Szasz und Torsten Kunoth (SZ Sound Veranstaltungstechnik GmbH, Welschneudorf) haben derzeit kaum eine freie Minute. Sie sind mitten in den Vorbereitungen für die Connection. Bis zum Startschuss für die erstmalig in Montabaur stattfindende Wirtschafts- und Verbrauchermesse wartet allerdings noch einiges an Arbeit und Organisation auf die Macher der Veranstaltung. Im Gespräch mit der WZ verrieten die Verantwortlichen schon mal einige Details rund um die Connection.

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Der Begriff Connection steht für Verbindung. Wie kam es zu dem Namen, und was steckt dahinter?

Marx: Der Grundgedanke war, dass die Messe regionale Unternehmen mit interessierten Endverbrauchern zusammenbringen soll. Sie soll aber auch überregionale Firmen mit einbinden, die ein Interesse an der Region haben. Sie soll also die Verbindung sein zwischen der Wirtschaft und dem Endverbraucher.

Neuroth: Für den Namen war aber auch die geografische Lage des Veranstaltungsortes verantwortlich. Zum einen haben wir da den ICE-Bahnhof Montabaur als Bindeglied zwischen den Ballungsräumen Köln und Frankfurt. Den Bahnhof und die Stadt Montabaur wiederum verbindet der ICE-Park mit dem Aubachviertel rund um den Alten Bahnhof, also dem Veranstaltungsort der Messe. So ist dann der Name Connection, also Verbindung, entstanden.

Sie haben das Aubachviertel schon angesprochen, das mit Sicherheit nicht der klassische Messeplatz ist. Es gab sogar Leute, die der Meinung waren, die Stadt ließe die Gebäude dort extra für die Connection abreißen.

Neuroth: Selbstverständlich würde die Stadt Montabaur das Gelände nicht alleine für diese Veranstaltung herrichten. Es gibt genügend andere Flächen, auf denen man die Messe hätte stattfinden lassen können. Fakt aber ist, dass die Stadt das Gebiet, also das zukünftige Aubachviertel, als Standort zum Wohnen und Arbeiten entwickeln und vermarkten will. Durch die Belebung des Geländes, wie jetzt mit der Connection, besteht einfach die Möglichkeit, diesen Bereich mehr publik zu machen. Wir sehen natürlich auch eine hohe Attraktivität in diesem Standort, weil er verkehrsstrategisch sehr günstig gelegen ist - sowohl was die Anfahrt als auch die Kapazität an Parkplätzen angeht, kommt er einer solchen Veranstaltung sehr entgegen.

Mit Neuroth Messemarketing, Smiling Events und der SZ Sound Veranstaltungstechnik GmbH sitzen gleich drei Firmen als gemeinsamer Veranstalter im Boot. Bringt dies Vorteile bei der Planung und Organisation?

Marx: Ein klares Ja. Durch die verschiedenen Kompetenzen, die wir haben, ergänzt sich dies bestens. Jeder von uns hat verschiedene Erfahrungswerte auf seinem Gebiet und kann diese in die Planungen mit einbringen.

Kunoth: Das kann ich nur unterstreichen. Bisher stand uns die Zusammenarbeit nicht im Weg. Ganz im Gegenteil. Je mehr Köpfe am Tisch sitzen, desto mehr Ideen entstehen, die es dann gilt, gemeinsam umzusetzen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Veranstaltungen, bei denen einer allein das Zepter in der Hand hat.

Messen wie diese leben längst nicht mehr nur noch von den Ausstellern. Was erwartet die Besucher sonst so bei der Connection? Wird es ein Rahmenprogramm geben?

Marx: Wir sind derzeit noch in der Ausarbeitung des Rahmenprogramms. Fest steht unter anderem schon, dass es am Freitag einen Azubi-Tag geben wird, an dem sich Jugendliche bei den Unternehmen rund um das Thema Ausbildungsstellen informieren können. Der Samstag wird wahrscheinlich den Schwerpunkt "Bauen und Wohnen" haben, und am Sonntag steht ein großer Familientag auf dem Programm. Überlegungen gibt es unter anderem noch, am Freitagnachmittag Angebote speziell für Senioren anzubieten. Uns ist es wichtig, dass für jeden - von Jung bis Alt - etwas dabei sein wird.

Kunoth: Ziel ist es auch, dass wir eine lebendige Messe haben, auf der ständig etwas passiert und auf der nicht jeder nur einfach seinen Stand hat. Dafür soll auch eine große Forums- und Veranstaltungsfläche sorgen, auf der sich unter anderem die Aussteller präsentieren können und auf der zum Beispiel verschiedene Fachvorträge stattfinden sollen.

Neuroth: Abgerundet wird das Ganze durch einen an die Forumsfläche angrenzenden Bewirtungsbereich mit Lounge-Charakter.

Am Samstagabend soll es eine große Open-Air-Veranstaltung geben.

Marx: Ja, allerdings möchten wir da noch keine Details verraten. Ein Glanzlicht für die Besucher wird es allemal. Die Verhandlungen laufen derzeit auf unterschiedlichen Ebenen.

Gibt es bereits Überlegungen für eine Fortsetzung der Connection?

Kunoth: Derzeit konzentrieren wir uns ausschließlich auf diese drei Veranstaltungstage. Nach der Messe können wir weiter sehen.

Neuroth: Unser angestrebtes Ziel ist zunächst, dass alle - also Besucher und Aussteller - am Ende mit der ersten Connection zufrieden sind. Wenn wir dies erreicht haben, können wir uns weitere Gedanken machen. Ausgeschlossen ist natürlich nichts.

Die Fragen stellte Holger Pöritzsch.

Rund 120 Aussteller sind die Zielsetzung

Organisatoren sind vom Erfolg der Messe überzeugt - Noch sind nicht alle Standplätze vergeben
Zahlreiche Aussteller, darunter namhafte Unternehmen aus der Region, wie Klöckner Pentaplast, Loth-Haus oder Kachelofen Quetlich, haben sich bereits ihren Stand auf der Connection gesichert. "Noch sind wir nicht ausgebucht", sagt Joachim Neuroth, ist sich aber gemeinsam mit seinen Veranstaltungspartnern sicher: "Die Messe wird ein Erfolg!" Bei den derzeitigen Planungen streben die Macher eine Zahl von rund 120 Ausstellern an. "Die letzten Messen dieser Art in der Region waren nicht mehr zeitgemäß", so Neuroth, "mit der Connection wollen wir jetzt neue Akzente setzen." (hp)

2007_04_21_connection_form_foto2 Wolfgang Loth, Geschäftsführer Loth-Haus GmbH aus Niederelbert: Eine regionale Verbrauchermesse wie die Connection ist sehr wichtig. Sie bietet nicht nur den Unternehmen, sondern auch der Region die Möglichkeit, sich zu präsentieren und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Für uns sind die persönlichen Kontakte auf einer Messe die beste Werbung.







2007_04_21_connection_form_foto3 Oliver Quetlich, Geschäftsführer Kachelofen Quetlich GmbH aus Montabaur: Durch meine bisherigen Messeerfahrungen weiß ich, dass die Wahl des Messestandortes erheblich zum Erfolg einer solchen Veranstaltung beiträgt. Das Aubachviertel überzeugt mit der Nähe zur Stadt und einer hervorragenden Verkehrsanbindung. Deshalb sind wir als Aussteller dabei.







2007_04_21_connection_form_foto4 Stefan Hoffmann, Site Manager bei der Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG in Montabaur: Als hiesiges Unternehmen und Arbeitgeber nehmen wir gerne die Gelegenheit wahr, uns und unsere Produkte den Besuchern in der Region näher zu bringen. Insbesondere jungen Menschen, die eine Ausbildungsperspektive suchen, bieten wir die Chance zu einem persönlichen Kontakt.






Weitere Informationen rund um die Connection gibt es im Internet unter der Adresse www.messe-connection.de.

Vorschau:
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