| Das Aubachviertel verändert sich |
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| Mittwoch, den 28. März 2007 um 12:37 Uhr |
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Die Abbrucharbeiten in Montabaur kommen gut voran - In zehn Wochen findet an gleicher Stelle die Messe Connection statt Das Aubachviertel am alten Stadtrand von Montabaur erhält derzeit fast täglich ein neues Gesicht. Die ehrgeizigen Pläne der Stadt sehen vor, dass an gleicher Stelle schon in zehn Wochen die Messe Connection stattfinden kann. MONTABAUR. Die Abrissarbeiten in Montabaurs Aubachviertel kommen gut voran. Dieser Tage machten sich die Bagger daran, die Gebäude mit der Hausnummer drei und vier in der Aubachstraße abzureißen. Zudem wurde das ehemalige Fabrikgelände der Firma Schroeder dem Erdboden gleichgemacht. Die Bauarbeiten liegen damit derzeit gut im Zeitplan, denn an gleicher Stelle soll bereits in zehn Wochen die Messe Connection stattfinden. Auf 67 000 Quadratmetern soll zwischen dem ICE-Bahnhof und dem Gelände hinter dem Kinocenter Capitol und dem Alten Bahnhof ein hochwertiges Mischgebiet entstehen. Hier, wo einst gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Betriebe und Wohnhäuser entstanden, werden nun moderne Gebäude mit einer flexiblen Kombination von Wohnen und Arbeiten wachsen. "In diesem Jahr wird die Planung weiter konkretisiert und der Bebauungsplan aufgestellt", sagt Montabaurs Stadtbürgermeister Klaus Mies. "Ab 2008 können die Grundstücke in diesem Bereich zum Verkauf angeboten werden." Die Stadt hat frühzeitig erkannt, wie wichtig die Erschließung des Aubachviertels ist. Vor dem Bau des ICE-Bahnhofes lag das Viertel am Stadtrand von Montabaur. Nun soll die Lücke zwischen ICE-Bahnhof und der Innenstadt schnellstmöglich geschlossen werden. Deshalb hat die Stadt schon im Jahre 1999 am Aubach erste Grundstücke erworben. "Im neuen Aubachviertel entsteht ein Gebiet, dass Raum für moderne, zeitgenössische und innovative Bauformen bietet.", sagt Marion Gräf von der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde. "Das Bebauungskonzept sieht auch die Bildung von Höfen vor. Dies dient zusätzlich der Entwicklung von lebendigen Nachbarschaften." Das alte Stellwerkhäuschen nahe dem ehemaligen Gleisbett soll erhalten bleiben. Hier hat sich ein Privatier gefunden, der das Gebäude wieder in Stand setzen möchte. Zudem wird im Bereich des Fußweges von der Innenstadt zum ICE-Bahnhof das alte Gleisbett auch in Zukunft in Teilen erkennbar bleiben. Tom Neumann Vorschau: |