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ICE-Park Montabaur
Ein Hochhaus für den ICE-Park PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 03. März 2007 um 01:00 Uhr
Montabaur. Bei allen Querelen um das Factory-Outlet-Center (FOC) lassen sich die Verantwortlichen um den Montabaur ICE-Park nicht von ihrer Linie abbringen und investieren auch außerhalb des FOC-Projektes fleißig in das Gelände rund um den ICE-Bahnhof. Für das neueste Projekt, eine weiteres Dienstleistungszentrum am ICE-Bahnhof, wurden nun durch die Projektentwickler, der SKET-GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Rainer Dommermuth, der Bauantrag an Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf und Landrat Peter Paul Weinert übergeben.

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Mit der Übergabe des Bauantrages wurde gleichzeitig das Hochhaus-Zeitalter in Montabaur eröffnet, handelt es sich doch bei diesem dritten Bauabschnitt ICE-Park um ein achtgeschossiges, 32 Meter hohes Hochhaus, für das im Vorfeld die entsprechenden Voraussetzungen von Seiten des Kreises geschaffen wurden.

Bisher wurden durch den Bauherrn, Ralph Dommermuth, der auch beim neuen Projekt als Bauherr privat an erster Stelle steht, zwei Gebäude mit über 9000 Quadratmeter Bürofläche und einer Investition von 16,5 Millionen Euro investiert. Die beiden Gebäude sind voll vermietet und bieten über 700 Arbeitsplätze.

Das neue Gebäude wird einen finanziellen Rahmen von 3,7 Millionen Euro haben. In dem Hochhaus, mit seinem ovalen Grundriss, werden 2000 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen, mit einem großzügigen Foyer, gehobener Ausstattung wie Klimatisierung und Ausbau und Raumaufteilung der einzelnen Geschosse nach Mieterwunsch. Bereits 50 Prozent der Flächen sind vorvermietet, Mieterverhandlungen laufen derzeit. Schon jetzt sind auch schon erste Gewerke an heimische Firmen vergeben worden, um bei den anstehenden Bauphasen zügig voran zu kommen.

Nach Auskunft des Geschäftsführers der SKET-GmbH, Rainer Dommermuth, bestehen aber über das neue Hochhaus hinaus schon jetzt weitere Baupläne.

Darunter ein viergeschossiges Parkhaus mit 400 Parkplätzen, um die Parksituation der Mitarbeiter zu verbessern und es bestehen Gespräche mit einem Hotelbetreiber. Für Landrat Peter Paul Weinert sei es ein Wunsch, dass alle Verhandlungen über neue Bauvorhaben so laufen mögen, wie die über das neue Projekt, für das der Bauantrag abgegeben wurde. „Hier wurde nicht nur ein fertiger Plan auf den Tisch geworfen“, so der Landrat. Vielmehr seien im Vorfeld alle Pläne mit Fachleuten durchgearbeitet worden, so dass es normalerweise keine Schwierigkeiten mit der Genehmigung des Hochhauses geben dürfte. „Es ist alles in regulären Bahnen verlaufen.“ Selbst die Brandschutzauflagen, die für dieses Hochhaus anders liegen als bei normalen Bauten, wären im Vorfeld besprochen worden, um das Ganze bezahlbar zu machen. Vor allem sei wichtig, dass die Botschaft rüberkommt, dass es am ICE-Bahnhof Montabaur weiter geht.

Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf zeigte sich froh, solch einen Investor zu haben, wie dies mit Ralph Dommermuth der Fall ist. „Wir sind froh einen Investor zu haben, der eine Bindung zur Region hat und der in der Vergangenheit alle Zusagen eingehalten hat.“ Geklärt ist auch das Absenken des Aubachsees für die Zeit der Bauphase, die am 1. Mai beginnen und nach spätestens 18 Monaten beendet sein soll. Bezugsfertig ist das Montabaurer Hochhaus nach den Plänen im Sommer 2008. (kdh)

Vorschau:
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